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So, 17.5.26

Jugi in Rumänien

Donnerstag Dank vielem organisieren, planen von Reiserouten und vorbereiten hier und vor Ort konnte es endlich losgehen. Am Auffahrtstag versammelten sich gegen Mittag 20 Jugendliche und Begleiter am Euroairport. Trotz der Ungewissheit was genau auf uns zukommt war eine grosse Vorfreude zu spüren. Wir waren bereit und das Abenteuer "Rumänien" konnte starten. Unser Ziel: Zăbrani, um das Kinderheim und die Kita kennenzulernen, dort zu arbeiten, Gemeinschaft zu erleben. Mit dem Flugzeug ging es nach Budapest. Von dort aus ging es mit dem Zug weiter Richtung Arad in einem Ersatzzug. In Tápiószecső verliessen wir den etwas in die Jahre gekommenen Vorortszug und fanden unsere reservierten Sitzplätze im überraschend modernen rumänischen Zug. Wir machte es uns für die nächsten knapp vier Stunden gemütlich. Es wurde gespielt, gegessen, geschlafen, angeregte Gespräche geführt, aus dem Fenster geschaut und wir kamen gut voran. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit gab es eine Durchsage: "Der Zug endet am nächsten Bahnhof, für die Weiterführt stehen Busse bereit." Wir schnappten also unsere Rucksäcke und Köfferli und stiegen in die Busse um. Mittlerweile war es dunkel und wir steuerten wieder einen Bahnhof an wo wir wiederum in einen Zug umstiegen. Der brachte uns nach Lőkösháza an der Rumänischen Grenze. Dort war ein letztes Mal umsteigen angesagt. Mit etwas Verspätung kamen wir in Arad an. Renato und Roni warteten bereits auf uns und mit zwei Kleinbussen brachten sie uns nach Zăbrani. Bei der Kita wo wir unsere Zimmer hatten kamen wir um 02:30 an. Wir beschlossen das Frühstück am nächsten Tag etwas zu verschieben. Müde und Glücklich, dass wir endlich da waren und die Hinreise nur mit einer Verspätung aber ohne Zwischenfälle gemeistert hatten, sanken wir in unsere bereits vorbereiteten Matratzen. -Sämi

Freitag Nach unserer langen und anstrengenden Anreise starteten wir zuerst eher ruhig in den Morgen. Wir blickten in viele müde Gesichter und verschlafene Augen, während unsere Kaffeemaschine praktisch im Dauerbetrieb lief. Doch mit jedem Schluck Kaffee und dem ersten gemeinsamen Lachen kehrte unsere Energie langsam zurück. Nach dem Frühstück führte uns Renato in die bevorstehenden Arbeiten ein. Nachdem wir das KITA-Areal bei einer ausführlichen Tour besichtigt hatten, wurden wir in die verschiedenen Teams eingeteilt. Das passierte zum kleinen Ärger des lokalen Schreiners Tille, ausgesprochen „Zille“, der schon ganz ungeduldig darauf gewartet hatte, dass wir endlich loslegen. Mit seiner charmant-direkten Art machte er uns immer wieder klar, dass wir weniger reden und lieber anpacken sollten. Genau diese herzlich-lustige Dynamik sorgte bei uns schon am Morgen für viele Lacher.

Die verschiedenen Projekte Die Schutzwände der Gastanks: Unser Team rund um Anita, Selina, Mia, Felicia und Luz kümmerte sich um die Wände der Tanks. Zuerst strichen wir alles mit einer kräftigen gelben Grundfarbe. Danach verwandelte Luz die eintönige Fläche mit viel Kreativität in ein riesiges Käsestück. Aus den gemalten Löchern guckten kleine Mäuse in den verschiedensten Posen heraus, mal frech, mal neugierig und mal komplett chaotisch.

Das Gartenteam: Michi, Sämi, Jutta, Ute und Frank bewiesen derweil ihren grünen Daumen. Mit Schaufeln, Erde und viel Geduld brachten sie ein unebenes Stück Gelände wieder in Form, setzten Pflanzen neu ein und ebneten den Boden sauber ein.

Die Holz-Spielhäuschen: Bei den Spielhäuschen der KITA war die Gruppe um Patrick, Kim und Melanie aktiv. Mit Schleifmaschinen, Öl und viel Handarbeit machten wir die verwitterten Hütten wieder fit für viele weitere Abenteuer der Kinder.

Die Wipp-Spielgeräte: Nicht weniger kreativ war unser Team von Tristan, Lara und Lionel. Zusammen mit den KITA-Kindern bemalten wir die alten Wippgeräte neu. Die Motivation der Kinder war riesig und überall sahen wir kleine Hände mit Pinseln. Bei all der Begeisterung mussten wir allerdings auch gut aufpassen, dass am Ende nicht die Kinder selbst mehr Farbe abbekamen als die Spielgeräte.

Der Sportplatz: Hier überarbeiteten das Team um Beat, Sarina, Sheela und Jan die Sitzbänke komplett. Wir schliffen die Bänke ab, verschraubten sie neu und versiegelten sie anschliessend. Besonders Sarina sorgte mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld dafür, dass alles wieder stabil und sauber montiert wurde. Zum Schluss strichen wir sogar noch die Stützmauer unter den Bänken frisch.

Trotz unseres straffen Programms war auf dem ganzen Areal eines immer präsent: das Lachen und Kreischen der Kinder. Und fast genauso oft hörten wir jemanden laut „Renato!“ rufen. Weil er von einem Schauplatz zum nächsten sprintete und überall gleichzeitig sein musste, wurde er für uns alle zum heimlichen Herzstück des Tages. Besonders in Erinnerung bleibt uns die Offenheit der Kinder. Obwohl wir sprachlich oft nur wenig verstanden, erzählten sie uns voller Begeisterung auf Rumänisch drauflos, erklärten uns ihre Welt und lachten mit uns.

Vor dem starken Regenfall am späteren Nachmittag ging unser Arbeitstag langsam zu Ende. Fast alle Projekte konnten wir erfolgreich abschliessen. Doch für viele von uns kam das eigentliche Highlight erst noch, nämlich der Besuch bei den Heimkindern im anderen Komplex. Zusammen spielten wir eine grosse Runde UNO, es wurde laut, emotional und viel gelacht. -Jan

Samstag Da wir die verschiedenen Arbeiten am Vortag nicht zu Ende geschafft hatten, beendeten wir diese am Samstagmorgen. Nachdem wir die Aufträge abgeschlossen hatten, und ein leckeres Mittagessen geniessen durften, ging es auch schon zum Kloster wo wir zufällig mitten in eine Hochzeit gerieten. Nach dieser Überraschung ging unsere Reise ein letztes Mal weiter zu einer nahegelegenen Burg. Nach einigen Schwierigkeiten diese zu erreichen, konnten wir vor der Heimreise noch einige Gruppenfotos machen und den schönen Ausblick geniessen. Dann ging es schon zu einem ebenfalls leckeren Abendessen über und wir gingen alle zufrieden aber erschöpft zu Bett. -Kim

Sonntag Der Sonntag beginnt von allen Tagen am frühesten - vor uns liegt schliesslich ein prall gefülltes Programm: Gottesdienst in Timisoara und anschliessend Heimreise per Flug und Zug. Gemeinsam mit einigen Kindern aus dem Kinderheim fahren wir mit den Kleinbussen nach Timisoara und füllen die Kirche fast bis zum letzten Platz. Nach einem reichhaltigen Gottesdienst mit aktiver Basler Beteiligung in Wort und Gesang geht's weiter zum Flughafen. Ein kurzer weiterer Reise-Adrenalinstoss wegen einer nicht lesbaren Bordkarte, dann scheint alles nach Plan zu gehen: rechtzeitige Landung in München, zügige Lieferung des Gepäcks. Dann die nächste Reisekomplikation: Schienenersatzverkehr auf unserer S-Bahnlinie zum Bahnhof - damit werden wir unseren Zug nicht erreichen. Ein ad hoc-Alternativplan unseres Bahnprofis Sämi schafft Abhilfe und bringt uns - drei Gleisänderungen später - auf unseren Zug. Der fährt sauber durch bis Karlsruhe - den Anschlusszug nach Basel erreichen wir problemlos. Ein letzter Adrenalinstoss darf es dann aber doch noch sein: ausserplanmässiger Halt in Baden-Baden "auf unbestimmte Zeit" wegen Personen auf dem Gleis. Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen - und fahren tatsächlich nach fünf Minuten schon wieder weiter. Und so endet am Sonntag gegen 22 Uhr ein unglaublich intensives, eindrückliches, schönes Wochenende, das wir so schnell nicht mehr vergessen werden. -Frank

- Divers

Sa, 25.4.26

Jugi Senioren Anlass 2026

Auch dieses Jahr traf sich die Jugend und die Gruppe der Senioren zu einem gemeinsamen Anlass vor der Kirche Basel. Ob beim IT Support, Bingo spielen oder schlicht und einfach pläuderlen bei Kaffee und Kuchen, es kamen (hoffentlich) alle auf ihre Kosten. Auch wenn es beim Bingo nicht so viele Preise gab wie letztes Jahr, war es ein geselliger Nachmittag mit guten Gesprächen und schöner Gemeinschaft.

- Lili

So, 19.4.26

JugiGD in Oberwil 2026

So, 15.3.26

Jugi GD in Laufenburg 2026

Heute im Gottesdienst im Spital Laufenburg ging es um das Motto „Vorbild“. Dabei wurde erklärt, dass Jesus für uns ein Vorbild sein soll. Sein Leben zeigt uns, wie wir mit anderen Menschen liebevoll, geduldig und hilfsbereit umgehen können.

Ein wichtiger Gedanke war auch „WWJD – What would Jesus do?". Diese Frage kann uns im Alltag helfen. Wenn wir uns fragen, was Gott/Jesus tun würde, können wir versuchen so zu handeln, wie es Jesus vorgelebt hat.

- Selva

So, 18.1.26

NeujahresGD 26

Letzten Sonntag traf sich die Jugend zum Neujahrs-Gottesdienst mit anschliessendem gemeinsamen Brunch. Im Gottesdienst stand die Freude am Glauben im Mittelpunkt. In der Predigt wurde betont, dass diese Freude ganz persönlich bei jedem Einzelnen beginnt und am Anfang unseres Glaubens stehen sollte. Denn letztlich geht es um die eigene Beziehung zu Gott. Der Gottesdienst und die Gemeinschaft untereinander helfen uns, diese Freude zu vertiefen und zu stärken. Im Anschluss durften wir einen reichhaltigen Brunch geniessen, mit Rösti, Spiegeleiern und sogar einem Kuchenbuffet. Hungrig ging an diesem Tag definitiv niemand nach Hause :).

- Lili